Handwerks News

Überreichung des Diamantenen Meisterbriefes an Bäckermeister Edi Heimbach im Rahmen des Martinsgansessen der Bäcker-Innung Düren-Euskirchen

11/25/2022

Nideggen: Der Gedenktag des heiligen Martin war seit jeher ein besonderer Tag im Bauernjahr. Am Martinstag endete das bäuerliche Wirtschaftsjahr, Löhne, Zinsen und Steuern wurden gezahlt, Tiere wurden geschlachtet. Die Zinsen wurden früher oftmals in Naturalien bezahlt, so auch mit Gänsen. Damit sie nicht durch den Winter gefüttert werden mussten, gab es am Martinstag Gänsebraten.

Um an diesen alten Brauch anzuknüpfen, hat die Bäcker-Innung Düren-Euskirchen ihre Mitglieder und Altmeister mit Begleitung zum Martinsgansessen am 13.11.2022 auf Burg Nideggen eingeladen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung überreichte Obermeister Siegwin Zimmer Herrn Bäckermeister Edi Heimbach aus Euskirchen seinen Diamantenen Meisterbrief und gratulierte ihm zu seinem herausragenden Jubiläum.

Edi Heimbach wurde am 15.12.1941 in Euskirchen geboren. Am 31.03.1959 legte Edi Heimbach seine Gesellenprüfung mit der Note „gut“ ab. Zudem wurde er im selben Jahr Kammersieger des Leistungswettbewerbes der Handwerksjugend in Köln. Im Juni 1961 startete Edi Heimbach die Vorbereitung zu seiner Meisterprüfung, die er am 04.10.1962 mit der Gesamtnote „gut“ vor der Handwerkskammer in Köln abgeschlossen hat. Am 01.08.1968 übernahm Edi Heimbach die Bäckerei von Paul Schnichels, die Edi Heimbach bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2008 geleitet hat. In den fast 40 Jahren wurden 10 Lehrlinge zum Bäcker-Gesellen ausgebildet und die Brotsorten von Edi Heimbach wurden bei der Brotprüfung insgesamt 52 mal mit der Note „sehr gut“ bewertet.

Obermeister Siegwin Zimmer (rechts) überreicht Bäckermeister Edi Heimbach seinen Diamantenen Meisterbrief Foto: Bäcker-Innung Düren-Euskirchen

Goldener Meisterbrief für Kraftfahrzeugmechanikermeister Wolfgang Schnitzler und Maler- und Lackierermeister Peter Schnitzler

11/25/2022

Kreuzau In einer Feierstunde erhielten Peter Schnitzler (Kraftfahrzeugmechanikermeister) und sein Bruder Wolfgang Schnitzler (Maler- und Lackierermeister), ihre Goldenen Meisterbriefe durch Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer, Obermeister Rolf Ferebauer und dem Stellv. Obermeister Udo Jungbluth. Die beiden Innungen und die Vereinigte Kreishandwerkerschaft übermittelten die besten Glückwünsche zu diesen besonderen Jubiläen. Gemeinsam blicken sie auf 50 Jahre Handwerksmeister zurück.

Peter Schnitzler wurde am 05.07.1950 geboren. Im Jahr 1968 legte Peter Schnitzler seine Gesellenprüfung im Fahrzeuglackierer-Handwerk ab. Bereits ab 1971 besuchte er die Maler- und Lackiererfachschule Lahr im Schwarzwald. Am 18.03.1972 legte er vor der Handwerkskammer Freiburg im Breisgau seine Meisterprüfung im Maler- und Lackierer-Handwerk ab. Eine 2-Semester Ausbildung zum Betriebsleiter folgte anschließend, diese beendete er im März 1973 mit der bestandenen Abschlussprüfung. Bis 1990 arbeitete Peter Schnitzler als Vorführmeister und Niederlassungsleiter in einer Autolackiererei. 1990 machte er sich schließlich selbstständig. Im Jahr 1992 trat dann sein Bruder Wolfgang Schnitzler in den Kfz-Betrieb in Jülich-Welldorf ein, den sie bis November 2003 gemeinsam führten. Peter Schnitzler leitete den Betrieb bis zur Übergabe an seinen Sohn im Jahr 2015, allein weiter.

Wolfgang Schnitzler geboren am 03.12.1947, besuchte bis 1962 die Volksschule. Seine Lehre als Kraftfahrzeugmechaniker folgte anschließend. Die Gesellenprüfung bestand Wolfgang Schnitzler im September 1965. Die Meisterschule besuchte er in Heide. Am 29.05.1970 legte Wolfgang Schnitzler seine Meisterprüfung im Kraftfahrzeugmechaniker-Handwerk, vor der Handwerkskammer Flensburg ab. Anschließend arbeitete er bis 1976 als Kfz-Meister in verschiedenen Betrieben, bevor er bis 1992 beim ADAC München tätig war.

v.l.n.r. Jubilar Peter Schnitzler nebst Gattin, Jubilar Wolfgang Schnitzler nebst Gattin sowie (hinten) Udo Jungbluth, Gerd Pelzer und Rolf Ferebauer Foto: Rudi Böhmer

Ehrung zum 25jährigen Meisterjubiläum in Geilenkirchen

11/25/2022

Im Rahmen der Herbstinnungsversammlung in Geilenkirchen konnte Obermeister Michael Bähr drei Innungskollegen die Urkunde zum 25jähren Meisterjubiläum überreichen. Dabei handelte es sich um Norbert Haselier aus Geilenkirchen, Thomas Hürttlen aus Heinsberg und um Klaus Misch aus Übach-Palenberg.

v.l.n.r. stv. Obermeister Ingo Windeln, Thomas Hürttlen, Klaus Misch, Obermeister Michael Bähr, Norbert Haselier und Geschäftsführer Johannes Willms

Stollenprüfung 2022

11/21/2022

Bäckereien und Konditoreien lassen Stollen prüfen

Am 01. Dezember 2022 findet die jährliche Stollenprüfung der Bäcker- und Konditoren-Innung Regio Aachen in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Aachen statt.

Karl-Heinz Schmalz, unabhängiger Sachverständiger des Deutschen Brotinstituts prüft wieder die eingereichten Stollen auf Geschmack, Geruch, Form, Oberflächen- und Krusteneigenschaften, Lockerung, Krumenbild sowie Struktur und Elastizität einer jeden Backware.

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Mitgliedsbetriebe hieran teilgenommen. Das letztjährige Ergebnis kann sich sehen lassen. Rund 70 % wurden mit dem Ergebnis „sehr gut“ und 25 % mit dem Ergebnis „gut“ bewertet.

Die teilnehmenden Betriebe erhalten eine Urkunde, die sie in ihrem Geschäft aushängen können. Achten Sie auf diese Auszeichnung und kaufen Ihren Stollen bei Ihrem Innungsfachbetrieb. Das Ergebnis der diesjährigen Prüfung finden Sie nach dem 01. Dezember 2022 auf der Website www.brotinstitut.de

https://www.faz.net/aktuell/offizielle-pruefung-der-weihnachtsstollen-nach-kriterien-des-Brotinstituts

Stollenprüfung 2017, Bühne, Katschhof, auf dem Weihnachtsmarkt,

Reiner Packbier, Obermeister Heinz KLein und r. Karl-Ernst Schmalz

Foto: Schmitter

 


Am Montag, 28.11.2022 bleiben unsere Geschäftsstellen geschlossen!

11/21/2022
Aufgrund einer Schulungsmaßnahme für alle Mitarbeiterinnen und Geschäftsführer bleiben unsere vier Geschäftsstellen am Montag, den 28. November 2022 geschlossen. Wir bitten um Verständnis. Gerne sind wir ab Dienstag, den 29.11.2022 wie gewohnt für Sie erreichbar. Mit freundlichen Grüßen Jens Leßmann               Andre Harting        Patric Rasche Hauptgeschäftsführer    Geschäftsführer     Geschäftsführer

Alle Zeichen auf Digitalisierung

11/7/2022

Warum die Breitbandinfrastruktur so wichtig ist:

Die letzten Jahre haben es deutlich zum Vorschein gebracht: An der Digitalisierung führt kein Weg mehr vorbei. Besonders durch die Zeiten der Pandemie mit Homeschooling und Homeoffice sind die Lücken und der Rückstand in Deutschland aufgefallen. Hier gibt es einiges aufzuholen, misst man sich besonders an hoch digitalisierten Ländern wie Schweden oder Dänemark. Die Basis bildet dabei die Breitbandinfrastruktur, die es weiterhin auszubauen gilt.

Der Breitbandanschluss ermöglicht eine hohe Datenübertragungsrate im Vergleich zu älteren Zugangstechniken zum Internet. Besonders die moderne Glasfaseranbindung wird seit Jahren immer weiter ausgebaut, da sie die Übertragung von mehr als 1.000 Mbit/s über große Entfernungen ermöglicht und damit die schnellste Breitband-Technologie derzeit ist. Der Glasfaseranschluss erfolgt entweder bis in jede Wohnung, auf alle Fälle aber bis in das Gebäude.

Die Vorteile liegen auf der Hand: je schneller das Internet, desto mehr Optionen entstehen, dieses zu nutzen. Zudem spielt die Digitalisierung auch in der Klimakrise eine Rolle, denn sie bietet Möglichkeiten zum nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen. Durch den Ausbau von digitalen Angeboten, von Bezahl- und Einkaufsmöglichkeiten über Events bis hin zur Kommunikation etwa per Videokonferenz und Informationsbeschaffung über digitale Plattformen, wird CO2 eingespart, da Verkehrswege, wie Dienstreisen, wegfallen.

Informationselektroniker:innen verfügen über das nötige Fachwissen im Bereich von intelligenten, informationstechnischen Systemen und setzen den Ausbau der Breitbandinfrastruktur um. Der passende Fachbetrieb der Elektroinnung ist zu finden unter www.elektrobetrieb-finden.de.

 

 

Quelle: www.zveh.de

Bild: Chanchai – stock.adobe.com


Kolpingwerk und Handwerk fordern Stärkung der Berufsbildung

11/22/2022
Bei der virtuellen Sitzung des Arbeitskreises Kolping und Handwerk am 10. November haben Vertreterinnen und Vertreter des ZDH und des Kolpingwerks Deutschland eine Stärkung der beruflichen Bildung gefordert.

Bei der virtuellen Sitzung des Arbeitskreises Kolping und Handwerk am 10. November haben Vertreterinnen und Vertreter des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und des Kolpingwerks Deutschland eine Stärkung der beruflichen Bildung insbesondere durch Berufsorientierung, Ausbildungsassistenz und Jugendwohnen gefordert. Weitere Themen der Sitzung waren die Stärkung der Tarifpartnerschaft, die Sozialwahl 2023 sowie die Frage, wie Geflüchtete während der Ausbildung – etwa durch eine muttersprachliche Betreuung – besser unterstützt werden können.

„Das Handwerk gibt vielen Jugendlichen eine Perspektive fürs Leben. Junge Menschen finden im Handwerk mehr als nur ein erfülltes Arbeitsleben und die Möglichkeit des beruflichen Aufstiegs. Sie können an den Großprojekten unserer Zeit mitarbeiten und unser aller Zukunft mitgestalten“, erklärte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer zum Auftakt der virtuellen Arbeitskreissitzung Kolping und Handwerk am 10. November.

Berufliche Bildung muss gestärkt werden

Mit Blick auf die gesellschaftliche Relevanz und enorme Bedeutung des Handwerks für die anstehenden Zukunftsaufgaben – etwa beim Klimaschutz, der Energiewende oder Digitalisierung – muss die Politik ihren Fokus noch stärker auf die berufliche Bildung legen. Ein wichtiger Baustein ist die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“, die von der Bundesregierung und den Bündnispartnern fortgesetzt werden muss. Dabei sollte die Initiative allerdings nicht auf den Ausbildungsbereich beschränkt sein, sondern mit dem Ziel der Fachkräftesicherung die gesamte berufliche Aus- und Weiterbildung im Blick behalten. Ursula Groden-Kranich, Vorsitzende des Kolpingwerkes, wies darauf hin, dass eine ausgeweitete Berufsorientierung etwa an Gymnasien dazu beitragen kann, dass junge Menschen bei ihren Berufswünschen offener auch eine berufliche Ausbildung im Handwerk ins Blickfeld nehmen und diese damit gleichberechtigt neben der Option einer akademischen Ausbildung stehe.

„Wir dürfen aber genauso wenig die jungen Menschen aus dem Blick verlieren, die beim Zugang in eine Ausbildung besondere Unterstützung benötigen. Hier sind gute Instrumente wie die Assistierte Ausbildung oder auch das sozialpädagogische Azubi- und Jugendwohnen bereits vorhanden, die gestärkt und ausgeweitet werden müssen“, so Groden-Kranich. Beides würde dazu beitragen, dass mehr jungen Menschen eine gute Grundlage durch eine abgeschlossene Berufsausbildung für ihre Zukunftsperspektive erhalten und insbesondere die kleineren und mittleren Handwerksbetriebe wieder besser ihre Ausbildungsplätze besetzen können.

Handwerk ist systemrelevant für unsere Gesellschaft

Der Handwerkspräsident und die Bundesvorsitzende des Kolpingwerks waren sich einig, dass das Handwerk weitaus mehr als nur ein Wirtschaftszweig ist.

Vielmehr gestalte das Handwerk aktiv das Zusammenleben der Menschen und fördere den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Das zeige sich gerade auch beim ehrenamtlichen Engagement und der engen Kooperation mit den Kirchen. Kolpingwerk und Handwerksorganisation arbeiten seit vielen Jahren und auf verschiedenen Ebenen eng zusammen.

Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)


Oktober – Jetzt den Boxenstopp buchen!

11/7/2022

Der Winter nähert sich mit großen Schritten. Deshalb ist es jetzt höchste Zeit, den Reifenwechsel zu planen und mit der Werkstatt einen Termin zu vereinbaren. Denn wenn die erste Schneeflocke fällt, kommen wieder alle gleichzeitig.

Auch wenn die Temperaturen noch fast überall zweistellig sind – jetzt ist der richtige Zeitpunkt, mit der Werkstatt den Wechsel auf Winterreifen vorzubereiten. Noch sind viele Termine frei, das ändert sich aber erfahrungsgemäß mit dem ersten Frost.

Doch auch Nutzer von Ganzjahresreifen sollten einen Werkstattbesuch einplanen. Denn damit ihre Kompromissbereifung auch im Winter ausreichend greift, ist deren Gummimischung sehr weich. Und verschleißt im Sommer bei hohen Temperaturen entsprechend schnell. Da gilt es jetzt unbedingt die Profiltiefe zu prüfen, denn unter vier Millimeter ist ein Winter- oder Ganzjahresreifen für glatte Fahrbahnen nicht mehr geeignet und in bergigen Ländern wie Österreich oder Schweiz auch nicht mehr zulässig.

Wer sein Auto länger fahren möchte, sollte die noch milden Temperaturen auch nutzen, um Lackpflege zu betreiben. Wichtig ist vor allem, kleine Lackschäden wie zum Beispiel Steinschläge jetzt mit einem passenden Lackstift auszutupfen, ehe daraus unter der Mitwirkung von Nässe und Streusalz ein Krater im Blech wird. Die meisten Werkstätten bieten heute Smart Repair an, die schnelle Beseitigung kleinerer Schäden durch preiswerte, minimalinvasive Lackierarbeiten. Am besten während des Reifenwechsels.

Quelle: www.kfzgewerbe.de

Bild: industrieblick – stock.adobe.com


Yannic Schmitt zur Lage des Handwerks

11/11/2022

Auf Bitten der FDP Aachen Land hat unser Geschäftsführer Yannic Schmitt,

beim Treffen des Kreishauptausschuss, im Restaurant „Bohler Heide“

einen Vortrag zur Lage des Handwerks gehalten.

Die Eschweiler Filmpost hat hierzu einen Artikel geschrieben.

Artikel Eschweiler Filmpost

Der Kreishauptausschuss der FDP kam im Restaurant „Bohler Heide“ zusammen. Fotos: Manuel Hauck.


Tempo bei Umsetzung und Härtefallunterstützung der Betriebe

11/9/2022

Zu den Energieentlastungsbeschlüssen vom Bundeskabinett sowie vom Bund und den Bundesländern in der Ministerpräsidentenkonferenz am 2. November erklärt ZDH-Präsident Wollseifer: „Die Richtung der von Bund und Ländern beschlossenen Entlastungen im Energiebereich stimmt, doch nun braucht es Tempo bei der Umsetzung, damit die Entlastungswirkungen so schnell wie möglich für unsere Betriebe zum Tragen kommen. Die Politik hat sich bewegt, zwar langsam, aber sie greift nach und nach das auf, was wir wiederholt vorgeschlagen haben und was unsere Betriebe brauchen, um ihre Existenz zu sichern. Die Erstattung der Gaskosten im Dezember, das Greifen der Strompreisbremse ab Januar, die Gaspreisbremse ab März, die dann auch rückwirkend ab Februar 2023 greifen soll – all das kommt zwar spät, aber es kommt.

Auch wenn die grundsätzliche Richtung stimmt, so werden die getroffenen Beschlüsse nicht reichen, damit gerade die energieintensiven Handwerke ihren Betrieb weiterführen können. Die Strompreisbremse und die Härtefallregelungen müssen jetzt so ausgestaltet und konkretisiert werden, dass sie energieintensive Betriebe tatsächlich durch diese schwere Zeit bringen.

Keine Beschlüsse hat die Politik zu notwendigen Unterstützungslösungen für die Betriebe getroffen, die trotz dieser Entlastungen mit dem ‚new normal‘ überfordert sein werden. Auch hier bedarf es zielgenauer Unterstützungen für die betroffenen energieintensiven Betriebe, wie das auch von der Gas- und Wärmekommission gefordert worden ist.“

 

Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)

Bild: Thomas Madel – stock.adobe.com



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